Wer seine Angelegenheiten ganz oder teilweise nicht mehr regeln kann und es keine anderweitigen ausreichenden Hilfen gibt, bekommt einen gesetzlichen Betreuer. Eine anderweitigen Hilfen wäre z.B. eine Vorsorgevollmacht. Manchmal können auch andere Träger wie Nachbarschaftshilfe oder Beratungsdienste zumindestens kurzzeitig eine  gesetzliche Betreuung hinausschieben oder auch ganz verhindern, wenn diese Hilfe dann ausreichend ist.

wie kommt es zu einer Betreuung?

Amtsgericht  oder Betreuungsstelle  bekommen Kenntnis davon, dass Frau/Herr ….. nicht mehr mit seinen Angelegenheiten gut zurecht kommt. Diese Betreuungsanregung kann durch Nachbarn, Angehörige, Mitarbeiter von sozialen Diensten oder Behörden uws. an das Gericht bzw. Betreuungsstelle kommen.

Um die Betreuungsbedürftigkeit zu überprüfen erstellt die Betreuungsstelle einen umfangreichen Bericht, bei dem  sie den Betroffenen und dessen Umfeld kontaktiert. Ferner fordert das Betreuungsgericht im Amtsgericht ein ärztliches Gutachten an. In selteneren Fällen wird noch ein Verfahrenspfleger für den betreuten bestellt.

Kommt man zu dem Schluss dass Herr Frau..…. Eine Betreuung braucht, wird ein geeigneter Betreuer gesucht. zzuerst wird bei den Angehörigen und Bekannten des Betroffenen gesucht, denn diese Personen haben absolut Vorrang.Erst wenn sich hier niemand findet wird an einen Vereins oder Berufsbetreuer gedacht.

So kann es zum Beispiel sein, dass zzum Beispiel die Tochter zur gesetzlichen Betreuerin  für Frau/Herr….  Bestellt wird.

In der Betreuung werden auch die Wirkungskreise festgelegt d.h. es wird bestimmt in welchen Angelegenheiten  Sie Ihrem betreuten vertreten dürfen. traditionell geht es um Gesundheit, Aufenthalt,Vermögen  und Behörden. ddiese Wirkungskreise können aber noch detaillierter auf geführt werden oder weitere Angelegenheiten hinzugefügt oder auch andere weggelassen werden..

 

zurück